Ich muss gerade mal meiner Begeisterung für das .NET Framework von Microsoft Ausdruck verleihen.
Warum?
Weil man damit als Softwareentwickler/Programmierer in der Windowswelt schier unbegrenzte Möglichkeiten hat, und die Philosophie von Microsoft, dem Entwickler ein umfassendes Toolkit an die Hand zu geben, mehr und mehr aufgeht.
Möglichkeiten, die mir spontan einfallen:
- Entwicklung von (Enterprise-) Webanwendungen mit ASP.NET 2.0.
- Entwicklung von Desktop-Applikationen mit WinForms und/oder WPF.
- Entwicklung von Rich-Media- und Rich-Gui-Anwendungen mit Silverlight (bald).
- Entwicklung von Windowsdiensten.
- Entwicklung von kommandozeilenbasierten Tools.
- Entwicklung von komplexen Datenbanklösungen.
- Entwicklung von mobilen Anwendungen für Telefone und PDAs.
Nun kann man meinen - ja gut, aber wer braucht das? Beispiel Webanwendungen: wer mehr als ein Gästebuch schreibt bzw. für mehr als den browserbasierten Teil verantwortlich ist, der weiß, dass da noch viel dazu gehört. So kann man mit ASP.NET hervorragend das GUI abbilden um dann im Hintergrund prozesslastige Dinge z.B. mittels Windows-Dienst erledigen zu lassen -oder wiederkehrende Tasks mittels Kommandozeilen-Applikation.
Der große Vorteil: man bekommt annähernd wirklich alles aus einer Hand - eine Entwicklungsumgebung, ein Framework, eine Technologie.
Einziger wirklicher Nachteil: die Geschichte ist nach wie vor nicht plattformunabhängig, auch wenn sich das bei Silverlight in Richtung OSX gerade etwas angefangen hat zu verschieben.
Einzige Konkurrenz: Über den Tellerrand geschaut sehe ich zur Zeit tatsächlich nur Java und die hier verfügbaren Umgebungen, allerdings rühren hier viel mehr Köche im Brei, als dies bei .NET der Fall ist.
Fazit: Bitte noch als Open Source und für OSX und Linux freigeben, dann bin ich glücklich ;-).