Darf ich erwähnen, dass auch der wiedereingestellte Artikel (MacBook) erneut nach Nigeria gehen sollte? Das wäre dann bei mir bei der 4. Notebookauktion innerhalb eines Jahres der 3. Betrugsversuch.
Die Masche ist immer die gleiche: einer der Sportsfreunde meldet sich im Ausland bei Ebay mit einem neuen Account an, und kauft via Sofort-Kaufen das Notebook. Kurz nach der Auktion trudelt dann eine Mail in gebrochenem Englisch (evtl. Deutsch) ein, mit der immer gleichen (abgewandelten) Geschichte: man möchte bitte persönliche Kontakt- und Kontodaten und kauft das Gerät für einen Angehörigen/Kollegen in Nigeria. Die eigene bei Ebay hinterlegte Adresse liegt im Ausland, bei mir etwa London und New York (hoch lebe Google Maps ...).
Im Endeffekt soll es dann wohl darauf hinauslaufen, dass man ihnen die Kontodaten gibt und dann sicher per Western Union oder anderen dubiosen Transfermöglichkeiten das Geld erhält. Sobald man das Gerät dann in Richtung Nigeria schickt, ist man sowohl die Ware als auch sicher kurz danach das Geld wieder los.
Wie kann man sich schützen?
- Keine Sofort-Kaufen-Angebote einstellen - was natürlich reichlich riskant ist, wenn man bestimmte Preisvorstellungen hat.
- Käufer aus Ländern, in die man nicht liefert, ausschließen. Wie das geht steht hier. Wichtig: ganz unten auf der entsprechenden Seite steht etwas von wegen "auf aktive Auktionen anwenden" - das sollte man nicht vergessen, sonst erlebt man den gleichen Spaß wie ich.
- Woanders verkaufen.
Überflüssig zu erwähnen, dass mir Ebay in dieser Hinsicht allmählich tierisch auf den Sack geht.
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