Darf ich erwähnen, dass auch der wiedereingestellte Artikel (MacBook) erneut nach Nigeria gehen sollte? Das wäre dann bei mir bei der 4. Notebookauktion innerhalb eines Jahres der 3. Betrugsversuch.

Die Masche ist immer die gleiche: einer der Sportsfreunde meldet sich im Ausland bei Ebay mit einem neuen Account an, und kauft via Sofort-Kaufen das Notebook. Kurz nach der Auktion trudelt dann eine Mail in gebrochenem Englisch (evtl. Deutsch) ein, mit der immer gleichen (abgewandelten) Geschichte: man möchte bitte persönliche Kontakt- und Kontodaten und kauft das Gerät für einen Angehörigen/Kollegen in Nigeria. Die eigene bei Ebay hinterlegte Adresse liegt im Ausland, bei mir etwa London und New York (hoch lebe Google Maps ...).

Im Endeffekt soll es dann wohl darauf hinauslaufen, dass man ihnen die Kontodaten gibt und dann sicher per Western Union oder anderen dubiosen Transfermöglichkeiten das Geld erhält. Sobald man das Gerät dann in Richtung Nigeria schickt, ist man sowohl die Ware als auch sicher kurz danach das Geld wieder los.

Wie kann man sich schützen?

  1. Keine Sofort-Kaufen-Angebote einstellen - was natürlich reichlich riskant ist, wenn man bestimmte Preisvorstellungen hat.
  2. Käufer aus Ländern, in die man nicht liefert, ausschließen. Wie das geht steht hier. Wichtig: ganz unten auf der entsprechenden Seite steht etwas von wegen "auf aktive Auktionen anwenden" - das sollte man nicht vergessen, sonst erlebt man den gleichen Spaß wie ich.
  3. Woanders verkaufen.

Überflüssig zu erwähnen, dass mir Ebay in dieser Hinsicht allmählich tierisch auf den Sack geht.

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Kommentare

#1 Markus schrieb am Sonntag, 23. Juli 2006 14:10:00:
Soweit ich weiß, kann man bei ebay auch ohne SofortKauf eine (geheime) Mindestsumme angeben, die erreicht werden muss, eh das Produkt verkauft wird. So kann man verhindern, dass das Produkt unter Wert verkauft wird und Du hast die Garantie, nicht schon wieder auf die Verbrecher reinfallen zu müssen.
Weiterhin hab ich auch irgendwo mal gesehen, dass ein Verkäufer nur Käufer mit mindestens 5 bzw. 90% positiven Bewertungen zugelassen hat. Vielleicht findest Du ja etwas dazu.

Viel Glück
Markus
#2 Thomas schrieb am Sonntag, 23. Juli 2006 14:21:00:
Nach dem Mindestpreis hab ich mich auch schon umgesehen, den gibt es - aber nur für bestimmte Kategorien wie Autos usw. - Hardware gehört da leider noch nicht dazu, ist also nicht möglich.

Man kann außerdem sagen, dass man Leute mit -1 bis -3 Bewertungen nicht haben will, und solche mit denen es bei anderen Auktionen in den letzten Wochen Probleme gab. Das alles hilft aber nichts, wenn sich die Leute jedes Mal wieder neu anmelden, dann steht halt schlicht eine 0 im Bewertungskonto.

Gruß
#3 lemming schrieb am Donnerstag, 27. Juli 2006 13:38:00:
Warum nicht gleich einen entsprechenden Startpreis? Reserved Price muss ja nicht unbedingt sein und ist ja nur eine Methode um die Käufer zu verarschen.
#4 millepondo schrieb am Mittwoch, 9. August 2006 20:28:00:
Hi!

Wie in meinem Blog ( http://millepondo.wordpress.com/2006/08/08/mein-macbook-pro-an-ein-waisenhaus-in-nigeria/ ) nachzulesen ist mir ähnliches passiert. Es gibt da aber die Möglichkeit des eingeschränkten Käuferkreises wo man als Verkäufer die Käufer erst freischalten muss um bieten / kaufen zu können.

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