Kaum ist die Vorratsdatenspeicherung beschlossen, wird der Mantel der Terrorismusbekämpfung fallen gelassen, und es zeigt sich der wahre Hintergrund. Ich könnte kotzen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/79562

Kommentare

#1 Matthias Leonhardt schrieb am Dienstag, 17. Oktober 2006 11:38:00:
da braucht man sich nicht mehr wundern, wenn die demokratischen Parteien immer mehr Wähler verlieren und die Glaubwürdigkeit der Regierung immer mehr zum Nichtwählen veranlaßt - gefundenes Fressen für die radikalen Parteien. Da helfen auch keine Kranzniederlegungen in Polen oder der vorwurfsvolle Blick nach Brandenburg nicht, deren Vormarsch einzudämmen.
Irgendwie ist es erstaunlich, daß die Politiker nicht verstehen, daß man Terrorismus und den Vormarsch radikaler Parteien nicht mit Bomben oder Verboten bekämpfen kann sondern nur mit einem: mit toleranter und zukunftsorientierter Politik.
#2 Thomas schrieb am Dienstag, 17. Oktober 2006 12:01:00:
Da zieht der Spruch von Benjamin Franklin:

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."

Leider muss man aber bei der ganzen Debatte auch berücksichtigen, dass diese Volldeppen natürlich nur das erzählen, was das gemeine Volk hören will. Es ist also der vermutlich falsche Ansatz, die Politik erziehen zu wollen, man muss eigentlich mit der Aufklärung viel weiter unten anfangen.

Denn wer sich darüber bewusst ist, was die Payback-karte in der Tasche, die Vorratsdatenspeicherung oder (weiter Brückenschlag) der Nazi im Parlament bedeuten, dann wird auch viel bewusster gehandelt und wahrgenommen.

Allerdings sehe ich sowas zumindest in meinem Leben nicht mehr als realistisch an.

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