Im Dezember 2004 ist mir eine Anzeige von Arcor aufgefallen: ISDN-Anschluss + DSL + Flatrate für 40 EUR im Monat. Nachdem mir die rund 60 EUR bei der Telekom zwar schon immer zu viel waren, ich aber vor einem Wechsel immer etwas Bammel hatte, beschloss ich dann doch, dass Angebot einmal auszuprobieren. Denn unterm Strich sind das 240 EUR, die ich pro Jahr in andere Dinge stecken kann.
Also Online-Formulare ausgefüllt, Gratis-Hardware angeklickt und los. Nach ein paar Tagen kamen dann die Unterlagen, die es zu unterschreiben und zurückzuschicken galt. Nach weiteren zwei Wochen kam dann der - insgesamt - einzige Rückschlag: zwar war DSL wie angegeben in meinem Anschlussgebiet verfügbar, die Kapazitäten reichten aber nicht. Daher müsse ich mit einer Wartezeit von 4-6 Wochen rechnen. Dabei handelt es sich wohl um die übliche Masche, um Zeit zu gewinnen - denn der Ansturm im Weihnachtsgeschäft dürfte nicht gering gewesen sein.
Nun hatte ich aber ein Problem. Denn mein T-Online-Anschluss, den ich separat kündigen musste (um den Telefon- und DSL-Anschluss kümmerte sich Arcor, ebenso um die Mitnahme der Rufnummer) *, lief vor den 4 bis 6 Wochen aus ... aber zum Glück gibt es onlinekosten.de - wo ich mir kurzerhand den Tarif von Tiscali raussuchte, mit dem ich dann auch weiter surfen konnte.
Nach etwa 4 Wochen kam dann schließlich die Hardware an - Starterbox inklusive AD-Wandler und DSL-Modem von Zyxel. Anschließend kam dann ein Brief mit den genauen Daten für die Aufschaltung: am 31. Januar zwischen 8 und 12 Uhr. Die Hardware sollte bis 8 Uhr angeschlossen sein, mehr hatte ich nicht zu tun.
Ich also gestern nacht die Hardware angeschlossen, die DSL-Login-Daten in meinem Router geändert und alles so stehen lassen. Als ich vorhin ausm Büro gekommen bin, war ich wieder online.
Fazit: Reibungsloser Ablauf, freundlicher Kontakt und viel gespartes Geld :-)
* Die Kündigung von T-Online lief wie erwartet: Kündigung schriftlich per Einschreiben mit Rückschein geschickt. Reaktion: Werbeflyer mit vielen tollen Produkten, aber ohen Bezug auf meine Kündigung im Briefkasten. Nach einer bitterbösen Mail folgte dann aber die Bestätigung der Kündigung einerseits per Mail, und dann nochmal per Brief.
www.arcor.de