Jetzt geht's los.

"Das US-amerikanische Justizministerium will beim District Court for the Northern District of California in San Jose einen Beschluss erwirken, um die Durchsetzung einer Anordnung zur Herausgabe von Daten durch den Suchmaschinenanbieter Google zu erzwingen (PDF-Datei)."

Wer die mögliche Tragweite des Ganzen immer noch nicht begriffen hat, sollte sich mal 10 Minuten Zeit nehmen, und das Interview mit Peter Schaar, seines Zeichens deutscher Bundesdatenschutzbeauftragter, mit der c't lesen:

http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/68607

Passend dazu übrigens noch die News, dass die Firefox-Entwickler ein neues Attribut für den -Tag in HTML geschaffen haben: Ping. Damit wird es dann ganz und gar unmöglich beim Surfen zw. getrackten und normalen Links zu unterscheiden.

Kommentare

#1 deedee schrieb am Samstag, 21. Januar 2006 05:20:00:
Kann ich mich nur zu 100% anschliessen... der sog. unbescholtene Bürger ist mal wieder der Dumme... und Leute die was zu verheimlichen haben, nutzen sowieso ganz andere Möglichkeiten der Kommunikation.

Mal angenommen die finden jetzt in den Google-Protokollen, dass minderjährige auf nicht geeignete Inhalte zugreifen... (abgesehen davon wie wollen die das rausbekommen???) was soll dann passieren?

1984 haben wir noch darüber gelacht, inzwischen hat uns die Realität eingeholt...
#2 deedee schrieb am Samstag, 21. Januar 2006 18:36:00:
Übrigens haben MSN, AOL und Yahoo im Gegensatz zu Google dazu bereitwillig Daten zur Verfügung gestellt...

siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,396302,00.html

Typisch amerikanische Doppelmoral in Bezug auf Sex...

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