Dr. Web schreibt vom Vorschlag eines Agentur-Inhabers in der PAGE, für Websites doch zukünftig PDFs zu verwenden. Wie das dann live aussieht, wird dann auch gleich auf der Agentur-Website präsentiert.
Mal davon abgesehen, dass sich mir die Zehennägel hochklappen, wenn ich daran denke, das ganze Web in die Hände von Adobe zu legen, die ja nach wie vor Eigentümer, Urheber und Rechteinhaber von PDF sind, und jederzeit ja oder nein dazu sagen können, ist es auch schlicht unpraktikabel.
Meinereiner benutzt als PDF-Viewer z.B. den Foxit Reader, weil der Adobe Reader unverschämt fett und viel zu langsam ist. Folge: jedes PDF öffnet sich in einem neuen Fenster, nicht im Browser. Wie will ich da browsen? Dazu können Suchmaschinen die Dinger zwar inzwischen gut indizieren - aber springt man in der Trefferliste von Google darauf bekommt man natürlich nur das ganze PDF, im schlechtesten Fall nicht weboptimiert, also mit seinen 15 MB komplett zum Download - und sucht dann darain ein zweites Mal.
Meine Meinung: PDF ja, aber bitte wie bisher schön als Austauschformat für alle Printler, für die Java noch immer Kaffee oder die komische Insel mit dem Vulkan ist, und für Broschüren und allen anderen Kram (Formulare ...) die ausgedruckt werden sollen... Der Rest vergisst diesen Mist dann mal ganz schnell wieder, und widmet sich lieber der Weiterentwicklung der aktuellen Möglichkeiten, als technologisch nochmal in den 90ern anzufangen.