Heise veröffentlichte heute nachmittag eine interessante News. Was sagt uns das? Für mich ist es zumindest eine Bestätigung dafür, dass Open Source in bestimmten, sagen wir mal gemeinnützigen Bereichen (Betriebssystem, Office-Suit, Browser) entwicklungs- und überlebensfähig ist, aber zumindest in Gebieten, die nicht von Relevanz für die Allgemeinheit sind, schnell an seine Grenzen stößt.
Nämlich spätestens dann, wenn Unternehmen damit Geld verdienen wollen und dieses aufgrund der beschränkten Zielgruppen nicht einfach vom Himmel fällt. Dieser Widerspruch in sich wird ja bis jetzt allgemein akzeptiert. Wenn dann aber der gute Wille der dem OS-Gedanken innewohnt einmal dem harten Alltag und den damit verbundenen Geschäftspraktiken weichen muss, dann wird man in der Szene munter und schreit auf.
Was können die Konsequenzen daraus sein?
- Softwareprojekte schlafen ein, weil viele freiwillige Mitarbeiter abspringen.
- Die OpenSource-Szene arrangiert sich mit dem fiesen Marktkapitalismus.
Freie Software wird zu kommerzieller Software.
Der dritte Punkt ist aufgrund der gängigen Lizenzen, insbesondere der GPL, wohl ausgeschlossen. Der zweite ist so wahrscheinlich wie das Einfrieren der Hölle. Tja, und was bleibt ...