Reportage UnterschichtMP4 Kobalt @ www.polylog.tv/videothek

Was die Jungs im ersten Teil vergessen, ist, dass letztendlich irgendwer ihre Ausbildung, ihre Wohnung und ihr Einkommen bezahlt - und das ist zwangsläufig im aktuellen System der Teil ihrer Umwelt, der steuerpflichtig arbeitet. Nichtsdestotrotz finde ich den Beitrag gelungen und die Aussage wichtig und richtig - nicht in die Depression zu verfallen, sondern erstens das beste aus der Situation zu machen und zweitens alles dafür zu tun, um sie zu verbessern.

"Als wir träumten" gibt es übrigens auch bei Amazon.

Kommentare

#1 Maggo schrieb am Sonntag, 12. November 2006 15:44:00:
Nun ja...ich weiß nich. Ich weiß wie es mir ging wenn man nur mit 350 Eus leben muss. Ich könnte mir ne wirklich was leisten.
"Wer rauchen und saufen kann, kann auch noch mehr"
Wer sich sowas noch leisten kann brauch nich zu weinen. Was hier in dem Vidio, der Junge Mann nich macht. Aber es gibt so viele die Heulen rum.
Es gibt wenige, wie hier im Viedio gezeigt, von der heutigen Jungend, die noch ernsthaft versuchen da raus zu kommen. Ich kenn einige bei den das nich so is und die nur mekern das sie kein Geld haben.
Find ich schlimm...!

#2 Christoph schrieb am Montag, 13. November 2006 12:14:00:
Unabhängig von dem erwähnten Beitrag kannte ich polylog bisher noch nicht.
Scheint mir aber recht interessante Themen aufzugreifen.
Danke für den 'Tipp'.
#3 Andreas schrieb am Montag, 13. November 2006 13:37:00:
Freedoms just a nother word for "Nothing left to loose"
#4 TOM_MUE schrieb am Dienstag, 14. November 2006 09:14:00:
jeder mensch ist in der lage in allen schichten der gesellschaft seinen platz zu finden. eltern spielen dabei eine sehr wichtige rolle (was mir hier in dem beitrag etwas gefehlt hat). sie haben es in der hand den kindern werte und ideale zu zeigen. keine schule der welt kann die erziehung der kinder übernehmen. ich würde das nicht verlangen, denn dann würde ich meine elternrolle nicht ernst nehmen. formen wir also unsere kinder so, daß sie einen gesunden menschenversand mit auf den weg bekommen. ich weiß das sie dann in der lage sind, einen schulabbruch für sich selbst auszuschließen. es ist schizophren, vor der kamera den welterfahrenen sparer und klugen lebens- strategen zu spielen aber auf der anderen seite hat man dem eigenen leben, mit einem schulabbruch, den kopf abgescchnitten. hier fehlt eindeutig weitsicht. ich weiß auch wie hart es ist mit weniger als 300,-EURO im monat zu leben. aber ich habe nie eine ausbildung abgebrochen. es war mir einfach bewußt das ich nur durch bildung etwas im leben erreichen kann. auch wenn ich dafür durch viele spießruten laufen muss, was ich auch getan habe. heute kann ich immer noch nicht sagen das ich angekommen wäre. ich habe zwar einen guten job und einiges erreicht, aber was ist mir davon schon sicher? wir lernen nie aus und werden tief fallen wenn wir uns auf unseren lorbeeren ausruhen. so wie es vielleicht vor seinem buch dem autor in dem beitrag ging. vielleicht ;-)
TOM_MUE

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