"Der weltgrößte PC-Hersteller Dell will erheblich in den deutschen Markt investieren und schließt auch den Bau einer neuen Fabrik in Deutschland nicht aus. "Der deutsche Markt bietet uns die größten Wachstumsmöglichkeiten. Wir werden deshalb unsere Erwartungen erhöhen, erheblich investieren, neue Mitarbeiter einstellen, die Kapazitäten unserer deutschsprachigen Call-Center steigern und eine neue Fabrik in Zentraleuropa bauen, um näher an unseren Kunden zu sein", sagte Dell-Chef Kevin Rollins der Frankfurter Allgemeinen Zeitung."

Irgendwie widerspricht das doch alledem, was hier in DE gerade so vorsich geht, und der Stimmung der Menschen, oder? Für mich ein neues Zeichen, dass dann doch nicht alles so schlecht ist, wie es von uns geredet wird.

Kommentare

#1 Das errätst du sowieso ;-) schrieb am Dienstag, 29. März 2005 15:27:00:
Die Lohnstückkosten sind in D so niedrig wie sonst nirgends in Europa. Aber die Konzerne Jammern trotz Rekordgewinnen (Besonderst ein gewisser Herr Ackermann) und bekommen die Subventionen, die den KMUs fehlen. Das Kapital wird nach aussen getragen, weder dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen noch den wirklichen Leistungsträgern ist gedient. Deutschland ist nach wie vor Exportweltmeister. Trotzdem haben wir eine Rekordarbeitslosigkeit wie zu schlimmsten Weimarer Zeiten. Weils damals so Effektiv war, wiederholt man denn auch die Brüningsche Politik von Damals.
Aber es geht doch nichts über einen gesunden Zweckoptimismus. Denn Dell investiert.
#2 Thomas schrieb am Dienstag, 29. März 2005 20:32:00:
Lieber gesunder Zweckoptimismus als ewige Schwarzmalerei, im für mich reichsten Land der Welt überhaupt (in vielerlei Hinsicht).

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