oder so ähnlich könnte man die Kolumne von Peter Braun bei meinem pissgelben Lieblings-E-Zine Dr. Web auch bezeichnen.

Ich muss dem Kolumnisten eigentlich auf ganzer Linie Recht geben. Das, was er anführt, hat bei mir persönlich dazu geführt, dass ich kein Geld mehr für Fachliteratur ausgebe, wenn ich mich nicht unbedingt in kurzer Zeit in ein Thema einarbeiten muss, und dazu online (noch) nichts zu finden ist. Aber selbst dann setze ich auf kleine, feine Fachbücher für wenig Geld.

Wozu soll man denn auch noch irgendein vermeintliches Standardwerk zu irgendeinem Thema kaufen, sobald man den Einstieg in selbiges halbwegs geschafft hat? Online gibt es doch für die spezifischen Problemstellungen des täglichen (Arbeits-) Lebens sowieso die viel besser zugeschnittenen Antworten, sei es in Form von Artikeln oder auch Forenbeiträgen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man des Englischen halbwegs mächtig ist - denn wenn man zum Beispiel gerade versucht deutsche Quellen für den Einstieg in ASP.NET 2.0 zu finden, schaut es sehr düster aus. Aber selbst da würde ich behaupten, dass spätestens mit dem Erscheinen des ersten schlechten Kompendiums auch genügend nicht minder schlechte deutsche Online-Quellen dazu vorhanden sein werden ...

Bis es zu dieser Einsicht kam, hat es übrigens eine Weile gedauert. Mein Regal ist voll mit Computerbüchern (angefangen mit irgendelchen Linux-Schinken aus den 90ern, als ich noch quasi-offline war), die ich nie gelesen habe :-(

(Via Karsten)

Kommentare

#1 Andreas schrieb am Samstag, 17. Dezember 2005 11:21:00:
Wenn ich in mein Fachbuchregal blicke, sehe ich dort fast ausschliesslich Bücher zu Themen, in denen ich keine Kernkompetenz habe. Die Sachen, die ich wirklich nutze, eigne ich mir dann doch eher über eine Mischung aus "Learning by Doing" und "Googeln" (oder schreibt man den Anglizismuss jetzt "Googlen"?). Da ist schon etwas wahres dran.

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