Das Geschäftsgebahren der Blödmärkte zeigt bestens, dass in Deutschland eine Reform des "Abmahnwesens" längst überflüssig ist, auch wenn Frau Zypris in dieser Beziehung bisher auf Durchzug stellt. Die erste Abmahnung sollte hier kostenfrei bleiben, die Auslagen für den Anwalt sich an den realen Kosten für das Zusammenkopieren von Textbausteinen (Höchststundensatz 100 EUR) und Porto bemessen.
Die Sache mit den "billigsten Preisen" ist übrigens meiner Meinung nach tatsächlich mehr Wunsch als Wirklichkeit. Als ich im Sommer auf der Suche nach einem Notebook war, fand ich das günstigste Angebot meines Favoriten im Onlineshop vom Blödmarkt. Als ich daraufhin in Kaufabsicht den nächstgelegenen Markt ansteuerte, staunte ich nicht schlecht: anstatt für 999 wie online, stand es hier für satte 1499 im Regal. Also 50% teurer. Und die sind nun ausgerechnet bei diesem Händler mit guter Beratung nicht mehr zu erklären ... andererseits sind vielfach günstigere Artikel (insbesondere Computerspiele) hier recht günstig zu haben, das muss man zugestehen.
Trotzdem fällt die Entscheidung in Zukunft ob der Geschäftspraktiken für mich sicher nicht mehr so eindeutig für ^^ aus, zumindest wenn die Preise nicht weit unter der Konkurrenz liegen.