Eine gute Methode Spam bis zum Ursprung zurück zu verfolgen, ist es, sich einen "Mailhamster" einzurichten. Das heißt einen Mailaccount, auf dem sämtliche Mails landen, die an Adressen der Domain geschickt wurden, die nicht existieren. Das wird heute von so ziemlich jedem Hoster angeboten (Bei Domainfactory und 1&1 weiß ich es sicher).

Damit ausgestattet verwendet man nun bei der Registrierung, Bestellung usw. für jede Website eine eigene Mailadresse - aber nicht irgendeine. Man verwendet einfach den Namen oder die Domain der Website.

Wer z.B. hier einen Kommentar hinterlässt, tut das mit: blog.thomasbandt@meinedomain.de. Käme nun jemals Spam auf diese Adresse, dann ist klar, wer die Adresse weitergegeben hat oder zumindest schlampig damit umgegangen ist (im Klartext auf der Site stehen gehabt usw.).

Warum ist mir das noch nicht früher eingefallen?

Kommentare

#1 Hannes Preishuber schrieb am Sonntag, 19. November 2006 15:11:00:
das Problem sind weniger die Adressen die weitergegben (verkauft?) werden sondern die Harvester!
Ich habe testweise eine email adresse in meinem Blog gepostet (ein teched adresse) und bereits 4 h später war der erste spam da!
Die müssen Robots haben die sämtlich newsgroups, blogs ect nach mailadressen abgrasen.
#2 Thomas schrieb am Sonntag, 19. November 2006 15:27:00:
Klar, wenn du öffentlich irgendwo ne Mailadresse postest, ist es vorbei. Aber die o.g. Methode ist gerade auf lange Sicht interessant, um mal zu sehen, wie vertrauenswürdig einzelne Sites tatsächlich sind.
#3 marco schrieb am Sonntag, 19. November 2006 15:32:00:
Das führte bei mir aber zu massiven Problemen... denn damit brauchen die Spammer nicht mehr eine bestimmte Adresse "treffen" sondern produzieren einfach beliebige zeichen vor der domain... Teste es, aber bei mir führte das zu einem min 100fachen an Spam...
#4 GENiALi schrieb am Sonntag, 19. November 2006 19:59:00:
Da bei mir eh alles ankommt was mit @geniali.ch endet könnte ich das locker mal testen.
#5 Thomas schrieb am Sonntag, 19. November 2006 20:50:00:
Die Sammeladresse, an der alle Mails ankommen, die nicht zuzuordnen sind, habe ich sowieso schon, von daher dürfte sich am Aufkommen aufgrundessen nichts ändern.
#6 Albert Weinert schrieb am Sonntag, 19. November 2006 21:18:00:
Sammeladresse ... dann hast Du echt zuviel Zeit ;)

Bei mir kommen jeden Tag ca. 1100 Mails an für Adressen die nicht existieren. Die werden einfach wegschmissen.
#7 Thomas goes .NET schrieb am Sonntag, 19. November 2006 21:29:00:
Nachdem ja nun ein paar Zweifel an der Machbarkeit des Gedankens aufkommen: ich habe für meine Hauptdomain seit jeher die Weiterleitung von nicht zustellbaren Mails an meine spam@-Adresse eingerichtet, und wie man sehen kann, hält sich das Spamaufkom ...

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