
Quelle: Wikipedia.de
Man mag von Guido Knopp ja halten, was man will, aber die gestern Nacht laufende, 102-minütige Dokumentation über den 11. September 2001 ging schon ziemlich unter die Haut (was daran liegen mag, dass sie ursprünglich vom Discovery Channel stammt).
Diese Komposition aus Bildern von TV-Stationen wie Amateuren, Live-Interviews und Funk- und Notruf-Mitschnitten zeigt ein so erschreckendes Bild dieser gut 1,5 Stunden, wie man es gut 8 Jahre danach kaum mehr in Erinnerung hat.
Ich war im Dezember letzten Jahres am Ground Zero und in Down Town, und habe daher die Gegend noch ein bisschen in Erinnerung. Wenn man nun die Bilder sieht, wie da zehntausende Menschen flüchten und dann doch von den Staubwolken eingeholt werden, wie ihnen die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben steht, dann fühlt man sich wie mitten im Geschehen.
Diese Ereignisse rechtfertigen nicht, was in der westlichen Politik folgte, aber sie geben doch zu denken und man mag für einen Moment verstehen, wie sich die Amerikaner seitdem fühlen.
Wer sich die 102 Minuten Zeit nehmen kann und will, kann sich die Doku in der ZDF-Mediathek auch online ansehen.