Habe ich mich kürzlich noch geärgert, in einem Knebelvertrag von T-Mobile festzustecken? Sei es drum, heute bin ich erstmal froh, nicht Kunde bei Vodafone Vodafail zu sein.

Man lese diesen Beitrag, schüttele sich einmal und lese dann noch einmal Kommentar Nr. 5, Zitat:

"Vielen Dank, dass du diese Erlebnisse mit uns und anderen teilst. Du bist wie wir, und wer noch nicht so ist, ist herzlich eingeladen, so wie wir zu werden. Jeder und jede ist willkommen, seinen bzw. ihren Beitrag zur Community zu leisten!

Mich interessiert, mit welchen Telefonen meine Freunde telefonieren und welche Erfahrungen sie mit anderen Communities gemacht haben! Ich freue mich, wenn ich den Kontakt zu Bekannten halten kann.

Das Internet ermöglicht mir, mich selbst zu verwirklichen und meine Wünsche in realisierbare Konzepte zu übersetzen – gemeinsam mit anderen. So bilden wir eine starke Gemeinschaft. Wir sind sympathisch und doch intelligent.

Das HTC Magic mit Internetanschluss werde ich sicher einmal ausprobieren. Es ist sehr praktisch und genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten."

Das ist wirklich der allerallerallerletzte Dreck in Sachen Corporate-Blogging, nein Werbung überhaupt, den ich zuletzt gesehen habe. Das wird auf Jahre hinaus in Seminaren und an Unis als Beispiel herhalten, wie man es nicht macht.

Eines haben sie damit nun geschafft: sie erzeugen (siehe dieser Beitrag) Buzz und erreichen ihre Zielgruppe, aber nur um im Anschluss von ihr bestenfalls bespöttelt, im Normalfall wohl auf lange Zeit hinaus verachtet zu werden.

P.s.: Und ich bin doch Kunde, nachdem ich meinen Festnetzanschluss beim in vorauseilendem Gehorsam glänzenden Provider mit ehemaligem Namen Arcor habe :-(.

Kommentare

#1 Andreas schrieb am Mittwoch, 22. Juli 2009 09:32:00:
Haha, da taucht er wieder auf, der Unterschied zwischen gratis und umsonst. Gratis (Marketing) studiert, aber umsonst.

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