Habe am Wochenende einen Film gesehen, bei dem es mir den Magen umgedreht hat. Aber nicht, weil er etwa schlecht wäre, sondern weil er einmal mehr vor Augen geführt hat, wie primitiv der Mensch doch ist. Nicht nur, dass es tatsächlich bis zu einer Million abgeschlachteter Tutsi 1994 in Ruanda gegeben hat, nein - den Rest der Welt hat das schlicht nicht interessiert. Aber wie in allen großen Tragödien gab es auch hier im Kleinen wunderbare Geschichten - eine davon erzählt von Paul Rusesabagina, einem Hotel-Manager in der Hauptstadt, der es irgendwie fertig gebracht hat, mehr als 1200 Menschen in seinem Hotel zu retten. Sozusagen der Oskar Schindler von Ruanda. Diese Geschichte wurde vor einigen Jahren verfilmt, ich kann den Film nur ans Herz legen:

Zum Hintergrund des Völkermords in Ruanda.

Kommentare

#1 michi schrieb am Dienstag, 26. Mai 2009 08:46:00:
Wenn Dich das Ganze rund um den Völkermord in Ruanda interessiert dann kann ich Dir noch den Film "Shooting Dogs" von John Hurt empfehlen (http://www.amazon.de/gp/product/B000F5Z2J4/sr=8-1/qid=1243320301/ref=olp_product_details?ie=UTF8&me=&qid=1243320301&sr=8-1&seller=). Den finde ich noch besser und zeigt das Verhalten der westlichen Welt noch besser auf.
#2 Thomas schrieb am Dienstag, 26. Mai 2009 10:09:00:
Danke, merke ich mir mal vor.

Dein Kommentar