Schön, dass es nun neben den Passagieren augenscheinlich noch jemandem aufgefallen ist: die Regeln und Kontrollen zur Mitnahme von Flüssigkeiten ins Flugzeug sind völliger Schwachsinn.

"Ein Pilot, der sein Taschenmesser abgeben musste, marschierte wütend zu seinem Flugzeug, holte die Not-Axt aus dem Cockpit und knallte sie dem Sicherheitskontrolleur auf den Tisch."

Bei einem Flug dieses Jahr hatte meine Freundin ebenfalls "Flüssiges" im Gepäck, genau genommen drei winzige Fläschchen/Tuben Kosmetik (fragt mich nicht was) - die dann wohl die zulässige Höchstmenge überschritten. Also hielt ihr die Kontrolleurin die 3 - inhaltlich natürlich ungeprüft - vor die Nase und meinte, sie solle auswählen, was sie mitnehmen möchte, eins der drei musste da bleiben. Jede Wette: jeder Kriminelle entscheidet sich dann lieber dafür, seinen Sprengstoff dazulassen ...

Kommentare

#1 marco schrieb am Mittwoch, 19. November 2008 18:54:00:
Hallo,
Das dachte ich mir auch schon lange... Seit mindestens 5 Flügen (inner deutschland, Schweiz und London) habe ich ein Deo in meiner Laptoptasche... aber durch das Kabelwirrwarr auf dem Durchleuchte-Bildschirm isses noch niemandem aufgefallen bisher. ;-)
Wenn ich Freitag danach gefragt werde, weiß ich das ich überwacht werde...
#2 audiofreak schrieb am Freitag, 21. November 2008 11:32:00:
ach diese ganzen sicherheitsvorkehrungen sind doch eh nur alibi-show um die pauschaltouristen zu beruhigen. auf meinem letzten usa-flug hat meine freundin ausversehen ein nagelset im handgepäck gelassen. darin spitze scheren und feilen. alles "waffen" mit denen man theoretisch jemanden bedrohen könnte. das hat da kein schwein interessiert. aber schuhe durften wir alle ausziehen... wenn diese "kontrollen" nicht stattfinden würden, würde genau so wenig bzw. viel passieren wie bisher... und es gab ja auch mal die schöne spiegel-tv reportage, bei der im duty free bereich alles nötige an flüssigkeiten und materialien für eine kleine bombe eingekauft wurde. wer was vorhat, lässt sich mit sicherheit nicht durch die bescheuerten vorschriften davon abhalten.

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