Herzlichen Glückwunsch Amerika! Herzlichen Glückwunsch Menschheit!

Der Glaube an den "American way of life", ja überhaupt das Gute im Amerikaner an sich, hat in den letzten 8 Jahren auf der ganzen Welt dermaßen gelitten, dass der Zeitpunkt nun nicht besser sein könnte: Amerika hat einen schwarzen Präsidenten gewählt. Aber nicht nur einfach einen Schwarzen, sondern auch jemanden, der Wandel in allen Belangen verspricht.

Gleichwohl das für uns Europäer auch Risiken birgt (Forderung nach höherem Engagement in Afghanistan beispielsweise, oder teilweiser Wirtschafts-Protektionismus um die heimische Wirtschaft aus der Krise zu führen), ist das ein historischer Moment. Wünschen wir ihm und uns allen das Beste und hoffen, dass er so viel wie möglich von seinen Vorhaben umsetzen können wird.

:-) :-) :-)

Kommentare

#1 Hannes Preishuebr schrieb am Mittwoch, 5. November 2008 12:42:00:
ich war ja gerade für eine Woche in den USA und musste feststellen das der Wahlkmapf viel weniger Thema war als bei uns. Irgendwie wird bei uns ein Heilsbringer hochgejubelt. Auch stört mich das Obama als Schwarzer bezeichnet wird. Er hat ne weisse Mutter und ist damit genauso weiss wie schwarz. Aber gehört halt zur Story. Für mich alles ein wenig Dünn mit Yes wie can und change tut man sich allerdings leicht seine Versprechen zu halten. Erwähnenswert halte ich auch noch das die Wahl wesentlich knapper ausging als die Zahlen auf den ersten Blick vermuten lassen.
#2 Thomas schrieb am Mittwoch, 5. November 2008 12:46:00:
Ich empfehle http://www.nytimes.com/2008/11/05/us/politics/05global.html?hp :-)
#3 Thomas schrieb am Freitag, 7. November 2008 01:09:00:
"ich war ja gerade für eine Woche in den USA und musste feststellen das der Wahlkmapf viel weniger Thema war als bei uns. Irgendwie wird bei uns ein Heilsbringer hochgejubelt."

Hannes, irgendwie hast du da was verpasst.

http://www.boston.com/bigpicture/2008/11/the_next_president_of_the_unit.html

Bild 21.
#4 Hannes Preishuebr schrieb am Freitag, 7. November 2008 14:34:00:
nja ich muss mich einschränken, ich war in Kalifornien. Da war von der Wahl kaum was zu sehen oder zu spüren. Das kann auch darin liegen das Kalifornien in den letzten Wahlen eindeutig den Demokraten zuzuordnen war und deswegen Werbung vertane Liebesmüh sein könnte.
Was man nie vergessen darf, Amerikaner sind meister der Show und inszenierung.
#5 Thomas schrieb am Freitag, 7. November 2008 21:38:00:
Right, aber auch ohne Riesenshow und Inszenierung wirst du als Wähler angeschissen. Bestes deutsches Beispiel doch die hiesige Umsatzsteuer, aus dem Wahlversprechen SPD (+-0%) und CDU/CSU (+2%) wurde da nach der Wahl kurzerhand über Nacht 3%.

Von daher kann man doch einfach die Show genießen, sich einen Tag freuen, dass in einem Land, in dem die Menschen noch vor einem halben Jahrhundert nach Hautfarbe getrennt im Bus fuhren, nun ein Schwarzer mit Migrationshintergrund dem Traum des Tellerwäschers, der zum Millionär aufsteigt, wieder aufleben lässt, und uns dann wieder der Realität zuwenden.

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