Frau Merkel und der allseits beliebte Innenminister, der sich laut Interview im SPIEGEL der letzten Woche übrigens als Opfer einer Kampagne gegen seine Person sieht, planen die nächste Totgeburt, pardon, den nächsten Bürgerservice:
De-Mail
Der "De-Mail" genannte Dienst soll bereits auf dem dritten IT-Gipfel Mitte November in Darmstadt von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellt werden [...] Ab 2010 sollen Bürger nach Überprüfung der Meldedaten ihre eigene, zweifelsfrei identifizierbare De-Mail-Adresse beantragen können [...] soll De-Mail künftig den amtlichen Briefwechsel in Papierform ablösen, da Ämter dazu verpflichtet werden, die Anträge mit der gleichen Rechtsverbindlichkeit zu behandeln. Auch digitale Einschreiben und Zustellurkunden werden nach den Plänen möglich sein [...] Laut Bericht soll in Kombination mit dem Dienst zudem ein elektronischer Safe angeboten werden, in dem sensible Daten und Dokumente verschlüsselt aufbewahrt werden können.
Quelle
Mal von der Absurdität der Selbsteinschätzung des Staates, selbst der sicherste Hort für des Bürgers Daten zu sein, abgesehen, darf die Praxisfähigkeit stark bezweifelt werden, wenn das Ganze so funktionieren soll, wie wir E-Mail heute kennen. Denn nichts ist leichter, als eine E-Mail-Adresse zu fälschen, in zwei Minuten dürfte mehr als die Hälfte aller der hier Lesenden in der Lage sein, eine Mail unter der Adresse der werten Frau Bundeskanzler zu verschicken.
Absolut plemplem.
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