Woran merkt man, dass Ferien sind? Daran, dass wesentlich weniger Verkehr herrscht. Und daran, dass nachts pubertierende Halbstarke lautstark vor der Haustür unterwegs sind. Nicht das einzige, was mir in letzter Zeit auf den Wecker geht:
- Regelmäßig parkt ein sichtlich alkoholkranker Mann seinen Hund morgens (ich bin Langschläfer) vor dem gegenüberliegenden Supermarkt. Während er sich seinen Stoff für den Vormittag besorgt, steht der Kläffer vor der Tür, guckt in den Markt und bellt. Und hört nicht mehr auf. Ich mag eigentlich Hunde wirklich gern, aber für dieses Exemplar habe ich bereits ein paar ausgetüftelte Mordpläne erstellt.
- Fast jede Samstag Nacht zw. 3 und 5 Uhr, wenn ich dann mal zur Ruhe komme, fängt irgendein Vollassi im Viertel oder Haus (ist nicht genau zu lokalisieren) an, die Bässe aufzudrehen. Und zwar so, dass sie durchs Gemäuer zucken.
- Sonntag weckt mich dann eine christliche Pop-Combo, die genau bei mir gegenüber (ich wohne im 4. Stock) ihren Proberaum hat und bei offenem Fenster kläglich versucht sowas wie Musik zu machen. Keine Frage, dass man davon aufwacht. Nachdem man gegen 6 das Fenster öffnen konnte, weil man sonst erstickt wäre (Schallschutz und so - passend im Hochsommer).
So, Schluss für heute. Ich muss mal noch kurz was vom Balkon runterbrüllen. Wird Zeit umzuziehen (ins Altersheim? ;-)).