Den ganzen Tag läuft im Radio schon diese News. Kernaussage:
"Der geplante Ausstieg aus der Kernenergie bedroht nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten das von der Bundesregierung angestrebte Ziel der Vollbeschäftigung. [...] Grund sei eine «Stromlücke» in Deutschland. Sie begrenze den Energiekonsum der Wirtschaft zulasten von Wachstum und weiterem Beschäftigungsaufbau."
Was mir dazu einfällt:
- Vollbeschäftigung ist eine Utopie, die sich in einer Gesellschaft, die sich quasi im Dauerwahlkampf befindet, sehr gut macht - gleichzeitig in unserem System aber niemals Wirklichkeit werden wird, weil die wirtschaftliche Entwicklung immer in Wellen verläuft.
- Deutschland ist weit weg von Stromknappheit, denn es exportiert Strom (Beispiel).
Dass das nun über die BILD via "Vorabbericht" transportiert und von den übrigen Medien aufgegriffen wird, zeigt, dass die Atomlobby wieder Morgenluft wittert. Mir wird ganz übel dabei.