... würde da aber eigentlich gerne mal hin. Oder nach Los Angeles. Oder nach Miami. Gerade jetzt, wo der Dollar-Kurs im Keller und der Euro damit so wertvoll ist, wie nie. Flüge hin und zurück gibt es inzwischen schon für 500 Euro.

Was mich davon abhält?

Die Einreisebestimmungen und die Behandlung als Fluggast. Wie schreibt es der SPIEGEL:

"In den USA werden Flugreisende wie Vieh behandelt. Jetzt soll ein neuartiger Sicherheitscheck die Stimmung verbessern - damit nervöse Attentäter leichter auffallen."

Das ist schön, hilft mir persönlich aber auch nicht weiter. Denn abgesehen davon, dass ich trotzdem meine Fingerabdrücke abgeben müsste, worauf ich wirklich keine Lust habe, solange ich es verhindern kann, habe ich ein ganz allgemeines Problem mit der (potentiellen) Einschränkung meiner Rechte und der staatlichen Allmacht. Ich bekomme schon ganz schlechte Laune bei einer herkömmlichen Verkehrskontrolle, auch wenn ich mir nichts vorzuwerfen habe. Und ich werde nervös. Warum auch immer, vielleicht fehlt mir die Übung in solchen Situationen.

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass ich wenigstens eine von drei Kontrollen nicht unauffällig überstehen würde. Ausprobieren werde ich es aber, solange es sicher vermeiden lässt, sicherlich nicht. Und damit sehen mich auch die USA so lange nicht von innen.

Schade eigentlich.

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