Ja, ernsthaft. Nach gut anderthalb Jahren steht wieder ein MacBook auf meinem Schreibtisch. Allerdings nicht für mich, sondern für meine bessere Hälfte ;-).

So richtig geplant war das übrigens nicht. Da der Exodus ihres alten Notebooks abzusehen war, haben wir uns einfach mal beim MediaMarkt umgesehen was es so gibt. In Frage kam da lediglich ein Toshiba mit guter Ausstattung für sage und schreibe 500 EUR - was aber optisch nicht zusagte. Und wer will sich schon jedes Mal, wenn er seinen Computer anschaltet denken, wie hässlich das Ding ist ;-).

Also sind wir nochmal weiter gefahren und schließlich bei Saturn gelandet. Vorab: die Notebook-Abteilung des Saturn Nürnberg ist wirklich eine Empfehlung wert - Geräte aller Klassen und Marken in voller Vielfalt, hier standen sicher 3x so viele Geräte wie bei MediaMarkt zur Auswahl.

Das MacBook war dann jedenfalls optisch gleich Liebe auf den ersten Blick würde ich mal behaupten - schon witzig der direkte Vergleich mit den 15"-Billigkisten aus Fernost. Noch besser bei den 12"-Subnotebooks, die ja im 1000-1500-EUR-Bereich fast alle kleine Dicke sind. Vergleichbar ästhetisch wurde es dann erst wieder ab 1500 EUR bei ein paar Sony-Modellen.

Das MacBook kostete hingegen lediglich 900 EUR - bei einer Ausstattung, die für die verwendeten Zwecke mehr als ausreichend ist (2 GHz, 1024 MB RAM, 80er Platte, CD-Brenner).

Das anschließende "Auspack-Event" war übrigens ein herber Reinfall, vielleicht habe ich zuvor auch nur die Erwartungen zu hoch gesteckt ;-). Das Entnehmen des Styropors war jedenfalls nix anderes als bei jeder anderen Kiste auch.

Was ich mit der Software mache weiß ich noch nicht - eigentlich ist das ein klassischer Fall von Otto-Normaluser, bei dem OSX ja super punkten sollte. Gäbe es da nicht zwei Probleme:

  1. Ich will und kann das nicht supporten. Ich bin auf dem Mac einfach nicht zu Hause. Müsste es aber zwangsläufig - immerhin kommt es mal vor, dass hin und wieder einfach irgendwas gelöscht wird was nach dem Programm aussieht, was man "deinstallieren" möchte ... ;-).
  2. Kein Office weit und breit. Für Office 2007 am PC verfüge ich über Lizenzen, nicht so für Office 2008 am Mac - und das zu kaufen kommt ebenso wenig in Frage wie der Kauf von Apples Office-Suite. OpenOffice habe ich bereits installiert, allerdings ging schon der erste Start nicht (immer noch die gleiche Sch... wie vor 1,5 Jahren! Hallo?).

Sieht also eher danach aus, als liefe da sehr bald einfach Vista Home Premium und Office 2007 drauf - der Benutzerin ist es sowieso egal.

Kommentare

#1 Christian schrieb am Sonntag, 16. März 2008 10:49:00:
Hallo Thomas,
also ich bin vor 2-3 Monaten auch auf Mac umgestiegen ohne einen davon wirklich benutzt zu haben. Bin somit quasi blind ins kalte Wasser gesprungen, bereu es aber kein bischen :o)
Nach 2-3 Tagen eingewöhnungszeit kommt man damit super zurecht und alles läuft (für Visual Studio hab ich eine XP VM am laufen)
Zu deinem Office Problem: Versuch mal Neo Office anstatt OpenOffice. Neo Office baut auf Open Office auf, integriert sich jedoch besser in Mac OS X und läuft erste Sahne ;o)
#2 TOM_MUE schrieb am Sonntag, 16. März 2008 12:34:00:
---> Ha ha ha ;-)

So was kommt von So was 8-)

Gruß
TOM
#3 Thomas schrieb am Sonntag, 16. März 2008 13:09:00:
Neooffice hatte ich auf dem Schirm, aber irgendwie nicht so richtig ;-). Die sind jetzt ja viel weiter als 2006, sieht gut aus und ist installiert.

Ich gebe dem Ganzen mal ne echte Chance und werde versuchen die Daten rüberzubekommen (und auch geöffnet zu bekommen ...).

Erste Niederlage gab es schon: keine Chance ihr neues Handy zu synchronisieren (Samsung). Zumindest nicht ohne kostenpflichtiges iSync-Plugin
#4 Erich schrieb am Mittwoch, 19. März 2008 13:13:00:
@christian
Kannst du unter Mac OS 10.5 u. XP als VM richtig entwickeln??? Das ist bisher mein K.O Kriterium warum ich nicht auf Mac OS umsteige.
Alles andere ist nicht das Problem der Portierung. Nur die Entwicklung von Windows-Programmen lässt mich weiter bei Windows zu bleiben.
#5 Christian schrieb am Mittwoch, 19. März 2008 13:34:00:
Halli Hallo Erich,
ja kann ich. Hab Windows per BootCamp installiert (damit ich mal ggf. ein Windows Spiel spielen kann) und unter Mac OS 10.5 hab ich VMWare Fusion installiert. Das bootet Windows sogar von der bereits bestehenden BootCamp Partition :o)
Läuft wirklich angenehm flüssig. Auch die Unity Funktion ist wirklich erstklassig. So hat man Visual Studio ganz allein als Anwendung aufm Mac OS Desktop ohne das ganze Windows drumherum. Schaut also so aus als wäre es eine Mac OS Anwendung (nur mit anderem Fensterrahmen).

Ich hab allerdings ein MacBook Pro. Aber ein ehemaliger Kollege von mir hat ein MacBook und hat dort auch in VMWare Fusion XP laufen (ohne BootCamp Installation sondern direkt in VMWare installiert) und bei dem läufts auch einwandfrei. Nur bei Vista wärs ein bischen wacklig glaub ich. Aber XP => Alles paletti :o)
#6 Erich schrieb am Mittwoch, 19. März 2008 13:48:00:
Danke Christian. Diese Aussage habe ich noch gebraucht. Bisher konnte ich niemanden so richtig ausfinding machen der mir bestätigt, dass eine Entwicklung in Visual Studio unter Mac OS u. WinXP als Gastsystem reibungslos klappt.

Ich glaube jetzt wird es wohl doch Zeit das System zu wechseln..... Für mich käme aber eher ein Mac Pro in Frage, da ich hier schon 2 TFTs stehen habe u. ein Notebook eher weniger gebrauchen kann.

Danke für deine kurzfristige Antwort!
#7 Christian schrieb am Mittwoch, 19. März 2008 13:54:00:
Ja du kein Problem :o)
Mac Pro ist wirklich das "übermonster" schlecht hin :o)
Ich bin jedes mal froh wenn ich mein MacBook Pro sehe und es aufklappe. Schon allein die Optik (von Mac OS X ganz zu schweigen) ist wirklich klasse.
Viel Spaß mit deinem zukünftigen Gerät.

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