Das internationale Sportgericht in Lausanne hat entschieden, dass Profi-Fußballer nach einer Schutzfrist von zwei bzw. drei Jahren (ab 28) ihre Verträge einseitig kündigen dürfen. Als fällige Ablöse werden nur noch die Gehälter fällig, die bis zum regulären Vertragsende geflossen wären.
Einige Journalisten sehen nun natürlich das Abendland untergehen, aber drehen wir den Spieß doch mal um: in der Bundesliga wird gerne darüber gejammert, dass man vom internationalen Wettbewerb abgehängt sei (allein ein einzelner Verein, der FC Barcelona, schließt TV-Verträge für über eine Milliarde Euro ab!).
Das kann man nun aber nicht mehr gelten lassen, wenn man einen Frank Lampard für vielleicht 10 Millionen bekommen kann, und sogar ein Ronaldinho plötzlich erschwinglich wird.
Vorausgesetzt man kann die nun mit aller Wahrscheinlichkeit noch weiter ausufernden Gehälter zahlen. Denn ein Michael Ballack würde sich dann sicher nicht mehr mit 150.000 EUR pro Woche abspeisen lassen - hier wird sich der Geldfluss einfach weg von den Transfers zw. den Vereinen, hin auf die Privatkonten der Spieler verschieben.
P.s.: mit den 150.000 kann man jetzt schon schöne Rechenspiele anstellen - das entspricht 25 Cent Gehalt für jede Sekunde, 15 Euro für jede Minute und ca. 900 EUR pro Stunde. Das verdienen sonst nur solche hier:
Via