Gerade heute habe ich noch gesagt, dass mich aktuell kein Notebook auf dem Markt reizt, weil ich mit meinem Thinkpad T60 schon einen "Mercedes" fahre, und es einfach schwer ist das in Bezug zu meinen Ansprüchen zu toppen. Ich lege insbesondere Wert auf leise, flache Notebooks. Das Thinkpad ist zwar nicht das leiseste, was ich je hatte, aber dafür voller Power in einem schicken Business-Case.

Wie dem auch sei, was musste ich gerade lesen? Steve Jobs hat mal wieder eine Katze aus dem Sack gelassen. Oder soll ich lieber sagen eine Maus? Größenmäßig jedenfalls irgendwas dazwischen: Das Macbook Air. Scheiße ist das klein!

Vista würde zwar die Akkulaufzeit mit Sicherheit mehr als halbieren, aber na ja ... Ich merke schon wie ich ungeduldig werde ... aber da es eh noch nicht lieferbar ist werde ich mal lieber abwarten und in zwei Wochen mal beim örtlichen Gravis-Händler vorbeischauen ... und vorher noch die Vorbestellung für das Asus eeePC stornieren.

:-) :-) :-)

http://www.apple.com/de/macbookair/

Kommentare

#1 Robert schrieb am Mittwoch, 16. Januar 2008 05:42:00:
1799 Euro, 80GB Festplatte, 1 USB Port, kein DVD Laufwerk, der Prozessor ist auch nicht super - naja, irgendwie für den Preis total überteuert meiner Meinung nach (und das Display hat einen viel zu großen Rahmen ;) )
#2 Martin schrieb am Mittwoch, 16. Januar 2008 09:13:00:
Ja, da muss ich Robert zustimmen. Wenn andere Hersteller die Laufwerke weglassen würden, könnten die sicher auch so flach bauen ;)

Das MacBook Air soll sich Laufwerke von umstehenden PC/ Laptops "leihen"?! Bin ich der einzigste der das, sagen wir mal "komisch" findet? Was kommt als nächstes? Das kleinste iPhone der Welt, bei dem man sich Display und Tasten eines anderen Mobiltelefons leihen muss?

Sorry, aber für mich war der gestrige Abend ein glatter Reinfall. Dagegen war die CES Keynote von Bill Gates ja noch ein Highlight.
#3 Thomas schrieb am Mittwoch, 16. Januar 2008 09:21:00:
Dass es sich dabei nicht um ein normales Notebook sondern um ein *Sub*notebook handelt, habt ihr schon mitbekommen, ja? Da ist es z.B. üblich das Laufwerk extern zu haben. Das kostet im Übrigen "nur" nen hunni extra, so dass man für 1800 EUR brutto annähernd komplett ist. Ich unterstelle dem Ding jetzt von der Verarbeitung mal Qualität - bei einem änlichen Standard und den Komponenten ist der Preis absolut nicht abgehoben, wenngleich natürlich günstig was anderes ist.
#4 Sven schrieb am Mittwoch, 16. Januar 2008 10:05:00:
Also 13.3 Zoll ist für mich kein Subnotebook mehr. Zumal das Air genauso groß ist wie ein kleines MacBook (32.5 x 22.7 cm). Nur von der Höhe ist es etwas schmaler. Viel Lärm um (fast) nichts.
#5 deedee schrieb am Donnerstag, 17. Januar 2008 10:22:00:
Die MacEvangelisten sind da auch schon heftigst am diskutieren und wie immer wird man es nicht allen recht machen können. Das Air soll nicht ein MacBook oder MacBook Pro ablösen. Wer die volle Leistung mit allen integrierten Schnittstellen benötigt der soll sich sowas kaufen. Aber das Air geht eben neue Wege und extrem Flach und dabei trotzdem sehr gut verarbeitet, beleuchtete Tastatur für dunkle Umgebungen und ein Mousegesten-Trackpad sind eben Innovationen die es von keinem anderen Hersteller gibt (bis jetzt). Und klar könnten andere Hersteller sowas bauen, haben sie bis jetzt aber nicht!!! Ich denke nur an den MacMini dessen Konzept dann auch recht schnell kopiert wurde. Das Air ist auf jeden Fall als Zweitgerät gedacht, und es ist nicht nur extrem flach sondern mit 1,36Kg auch ziemlich leicht, also eben doch ein Subnotebook mit der angenehmen Eigenschaft dass das Display gross genug ist um was zu sehen und die Tastatur normal gross ist um vernünftig damit tippen zu können. Über W-LAN (airport) und Bluetooth kann man eigtl. alles anschliessen was man an Peripherie unterwegs brauchen könnte also lassen sich auch "fehlende" Schnittstellen verschmerzen. Als die ersten Macs ohne Floppylaufwerk rauskamen haben auch alle gemeckert und inzwischen benutzt niemand mehr sowas. Die Leistung dürfte für die meisten Anwendungen auch mehr als ausreichend sein. Zumindest für die schnelle Programmiersession unter Vista mit Studio2008 sollte es kein Problem geben. Der einzig echte Kritikpunkt den ich zu dem Teil habe ist der integrierte Akku den man nicht selbst tauschen kann. Aber Leute die Wert auf Design legen und das Geld für das Air haben werden sich in zwei Jahren eh ein neues holen... ;-)
#6 Thomas schrieb am Donnerstag, 17. Januar 2008 10:52:00:
Spätestens ;-) Ich habe gelesen der Akkuaustausch soll inkl. Arbeitsleistung 129 EUR kosten, das ist absolut in Ordnung wenn man die normalen Ladenpreise herkömmlicher (Original-) Akkus betrachtet. Scheiße wäre es allerdings, wenn man das ganze Gerät dann einschicken müsste und das nicht von Gravis & Co. vor Ort erledigt werden könnte - aber ich denke da werden die sich noch was einfallen lassen.

Was die fehlenden Schnittstellen angeht finde ich lediglich den weggelassenen Ethernet-Port kritisch, da zieht dann auch der vergleich mit der iMac-Floppy-Sache von vor 10 Jahren nicht mehr ganz. In Sachen USB verstehe ich allerdings das Problem nicht - einfach einen kleinen Hub anschließen und schon hat man Platz für mehr als ein Gerät.

Und auch ein DVD-Laufwerk brauche ich den den allerseltensten Fällen, auch wenn mir nicht klar ist, womit da z.B. OSX drauf installiert werden soll ... USB-Stick?

Wie dem auch sei - ich werde es mir live ansehen und dann ggf. aus dem Bauch heraus entscheiden :-).
#7 deedee schrieb am Donnerstag, 17. Januar 2008 11:24:00:
Also das mit dem OSX installieren geht über Remote-CD-Laufwerksansteuerung. Dazu muss man an irgendeiner Kiste (PC, MAC) ein CD/DVD-Laufwerk freigeben und dann kann man vom AIR per WLAN drauf zugreifen. (die Funktion scheint im EFI-Bios integriert zu sein). Alternativ das Laufwerk für 129 EURONEN anschliessen (find ich übrigens für Apple-Verhältnisse erstaunlich günstig). Und wie heisst das Ding nochmal? Richtig! "AIR" Warum? Genau! Weil ein Wireless-Ansatz verfolgt wird... also eben möglichst viel ohne Kabelsalat.
Bzgl. Akkutausch: Klar wird man das auch selber machen können wenn man handwerklich einigermassen begabt ist. Offiziell muss man z.b. für nen iPod auch einschicken, kann man aber auch selber machen. Für nen MacMini Speicher einbauen offiziell auch nur beim Händler, hab ich selber auch schon gemacht. Der Vorteil vom eingebauten Akku ist wiederum die schöne Unterseite vom Book. (Du erinnerst Dich was ich zum Thema "das Notebook sieht unten wie ne Kraterlandschaft aus" gesagt hab.)
#8 Thomas schrieb am Donnerstag, 17. Januar 2008 11:45:00:
Ich erinnere mich vor allem an mein aktuelles Thinkpad, bei dem ich zwei kleine Stücken Pappe zw. Akku und Innenseite stecken musste, damit der nicht rumwackelt ... laut Händler sei das "normal".

Aber wir wollen Apple mal nicht vor dem Abend in den Himmel loben, erstmal sehen wie das Ding wirklich verarbeitet ist - die sind ja nun nicht dafür bekannt ausschließlich Qualität zu bauen.

Bzgl. Austausch - einen iPod kann ich aufschrauben, einen Mac Mini ggf. auch - aber nicht ein Notebook für 1700 EUR - wenn ich dann die Garantie verliere.

Bzgl. Installation - ne Wireless-Installation ist mit G ja wohl eher ein langsamer Witz, und N vorauszusetzen schon etwas gewagt - ich habe jedenfalls nirgendwo ein N-Netzwerk laufen.

Wenn, dann muss also auf jeden Fall der Ethernet-Adapter und das externe LW mit dazu (was übrigens nur 99 EUR kostet).

Also, schau mer mal wie es so in echt ist :-)

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