Scutt Guthrie hat sich zum Thema Performance von Visual Studio ausgelassen und Hardware-Tipps gegeben. Genauer hat er auf etwas hingewiesen, was bei mir eigentlich schon länger auf der Agenda hätte stehen müssen: die Festplatten-Geschwindigkeit.

Mir ist es schon öfter aufgefallen, dass meine Kiste (Thinkpad T60, Vista) quasi steht obwohl die CPU-Aulastung bei Null ist. Kurz nach dem Kauf im Februar habe ich die damals eingebaute Festplatte, eine schnelle 7200er, gegen eine langsamere aber größere und vor allem leisere 7200er ausgetauscht. Gut möglich, dass das jetzt mein Flaschenhals ist.

Frage zum Feiertag (man feiert, weil Halloween endlich vorbei ist):

Kann jemand eine leise und schnelle 7200er Notebookplatte empfehlen (SATA)?

Update:

Ich habe eben mal mit einem Tool die Transferraten meiner Platten gemessen. Ergebnis:

7200er Platte, via USB 2.0 angeschlossen:

Schreibzeit: 0,011907 Sek.
83,984210968338 MByte/s
Lesezeit: 0,051951 Sek.
19,2489076244923 MByte/s

5400er Platte, eingebaut:

Schreibzeit: 0,014305 Sek.
69,9056274030059 MByte/s
Lesezeit: 0,056685 Sek.
17,6413513275117 MByte/s

Die Schnelle hat also nur einen verbesserten Durchsatz von 20% beim Schreiben bzw. 9% beim Lesen. Da kann ich mir kaum vorstellen, dass sich ein Wechsel bezahlt machen würde.

Kommentare

#1 Sven schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 12:50:00:
Ich bezweifle auch, dass eine 7200er Platte einen großen Schub bringen würde. Visual Studio mag viel Speicher und einen guten Prozessor (möglichst Multicore). Hast Du denn mal VS 2008 probiert? Das läuft bei mir merklich performanter als das 2005er.
#2 Thomas schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 13:35:00:
Ja, VS2008 rennt wie ein Schnitzel, bis dann ReSharper ins Spiel kommt. Das cacht imho allerhand aufm Filesystem, weshalb die Vermutung nahelag, dass es an der Platte liegen könnte.
#3 Sven schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 15:58:00:
Hast Du Dir alternativ schon mal Visual Assist (http://www.wholetomato.com/) angeschaut?
#4 Thomas schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 17:23:00:
Ich bin doch so ein furtchbares Gewohnheitstier ... aber ich werd's mir mal vornehmen :)
#5 Sven schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 19:27:00:
Tja, wer ist das nicht? ;o)

Aber Arbeitsspeicher hast Du genug?
#6 Thomas schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 19:50:00:
2 GB sind drin, davon eines im Cache. Das muss reichen.
#7 Albert Weinert schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 21:52:00:
Festplatten über USB zu benchen ist ziemlicher Mumpitz. Da ist meist der USB Port die Bremse.
#8 Thomas schrieb am Donnerstag, 1. November 2007 23:07:00:
Bin bisher von max. 480 Megabyte/s an Transferrate ausgegangen, aber es sind ja tatsächlich nur 480 Megabit/s - von daher könnte es theoretisch bremsen.

Aber bei der Leserate hat das wohl eher keine Relevanz, da ist zu viel Luft nach oben und der Unterschied zu gering, als dass ich das am USB-Port festmachen würde.
#9 GENiALi schrieb am Freitag, 2. November 2007 07:33:00:
Ich würde auch sagen das die Messung über den USB2 gewagt ist. Du kannst dir nicht sicher sein ob die Brutto 480MBit auch kommen. So wie bei WLAN. 54MBit Brutto, 24 Netto, wenn du viel Glück hast.
Das selbe beim PATA. Theoretisch 133 MB/s, praktisch ist aber so bei 100 schluss. Deshalb SATA.
Ich würde intern messen. Nicht über den USB.
Ich kannd er den H2Bench empfehlen.
http://www.heise.de/software/download/h2bench_h2benchw/3787
#10 Thomas schrieb am Freitag, 2. November 2007 11:30:00:
Selbst wenn es netto nur 40% sind, ist da immer noch Spielraum nach oben bei den Lesezugriffen.

Davon mal abgesehen habe ich die 5400er Platte ja auch nicht ohne Grund reingesteckt, wenn es denn eine merklich schnellere 7200er gibt, müsste die auch entsprechend leise sein. Bei der, die ich hier habe, und die vorher drin steckte, hört man jedes geschriebene Bit.

Empfehlungen?

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