Da ich gerade eine ganze Latte an Dateien umbenennen musste, habe ich mal VisualSVN ausprobiert. Das Visual-Studio-Plugin integriert Subversion in Visual Studio und arbeitet mit dem bei mir eh schon in Verwendung befindlichen TortoiseSVN zusammen.
TorToiseSVN beschränkt sich allerdings auf die Integration in den Explorer von Windows, was in 95% aller Fälle absolut genial einfach und ausreichend ist, und gegenüber dem alleinigen Handling in Visual Studio auch Vorteile bietet (Verwaltung von Dateien außerhalb von Projektmappen). Allerdings ist das Umbenennen immer etwas umständlich, weil einfache Windows-Umbenennungen nicht automatisch nachvollzogen werden können, und somit die History einer Datei verloren geht. Also muss man immer zweimal umbenennen - erst mit Tortoise, dann den ursprünglichen Namen wiederherstellen und anschließend in Visual Studio umbenennen - oder alternativ die Dateireferenz neu hinzufügen bzw. die Projektdatei im Editor bearbeiten. Umständlich und nervig.
Also VisualSVN runtergeladen und installiert.
Erster Start von Visual Studio: gut eine Minute und damit eine Minute länger als gewohnt. Ein Blick in den Taskmanager: 250 (!) MB Speicher, ohne dass ich auch nur einen Klick gemacht hätte.
Nach dem Umbenennen, welches erwartet bequem verlief, der Commit. Dauert eeewig ... anschließend ein Update, und siehe da: obwohl ich nur aktualisieren für die aktuelle Projektmappe gewählt hatte, holte er alles aus dem aktuellen Repository neu, obwohl ich nur in einem untergeordneten Ast war ...
Konsequenz: Deinstallation, 50 Dollar gespart.