Spon veröffentlicht heute eine Agenturmeldung, wonach die Deutsche Post einen seit 556 Jahren toten Kölner als Kunden werben wollte.
"Das Kölner Erzbistum vermutet, dass Name und Adresse irgendwann automatisch erfasst wurden und seitdem für Werbezwecke weitergegeben werden."
Meine Vermutung: irgendwer hat sich, vielleicht online, eine Fake-Identität gesucht um sich etwa bei GMX anzumelden, die schon vor Jahren eine Plausibilitätsprüfung für Adressen in ihre Anmeldung integriert hatten, weshalb ich z.B. auch schon wohnhaft am Marienplatz 1 zu München war. Jedenfalls hat derjenige, der den Namen und die Anschrift verwendet hat, gut daran getan, wie man jetzt sieht. Denn jetzt wird nicht sein Briefkasten mit Werbemüll zugeschüttet, sondern der des guten Herrn Lochner - möge er in Frieden ruhen ;-).