Das erinnert mich an die Mail, die ich kürzlich dem Herrn Stasiminister geschickt habe. Es war früh, kurz nach dem Aufstehen, ich hatte noch vor den Cornflakes Wut im Bauch, daher musste es etwas schnell gehen:

Herr Schäuble,

ich fasse mich kurz: tun sie mir und allen anderen Deutschen
einen Gefallen, und begeben Sie sich in den Ruhestand.

Ihr Gedankengut und, noch schlimmer, ihre Handlungen haben
ein Maß erreicht, was unerträglicher nicht mehr sein könnte.

Ich selbst bin zu jung, um die DDR noch "hautnah" am eigenen
Leib miterlebt zu haben, aber das, was unter Ihrer
Federführung und der ihrer Brüder im Geiste Schily und
Beckstein seit dem 11.09.2001 passiert und sich entwickelt,
trifft in meiner Vorstellung in etwa das, was hinter der
Mauer früher Stasi genannt wurde.

Aber ich hatte ja eingangs erwähnt, mich kurz fassen zu
wollen, deshalb nur noch ein letzter Gedankenanstoß:

Die Freiheit der Menschen in Deutschland (und überall sonst)
kann man nicht verteidigen, in dem man sie sie den Menschen
entzieht.

Denken Sie mal darüber nach bevor Sie Ihren Rücktritt
einreichen.

--
Freundliche Grüße,
Thomas Bandt

--

Kontakt via Bundestagsbüro:

Platz der Republik 1
11011 Berlin

fon: 030 - 227 7 26 00
fax: 030 - 227 7 67 44

eMail: wolfgang.schaeuble@bundestag.de

Kommentare

#1 deedee schrieb am Donnerstag, 19. April 2007 09:55:00:
Der Mann muss einfach weg von der Bildfläche, am besten nen Flug buchen und das Flugzeug zum Abschuss freigeben... leider gibts noch nen ganze Menge Leute mehr die der Meinung sind, dass die Gewährleistung eines undefinierbaren Sicherheitsgefühls Vorrang vor dem Schutz der Privatsphäre des einzelnen Bürgers hat.

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