In den USA sollen ja schon Leute Supermärkte verklagt haben, weil sie über herumlaufende Kinder gestolpert sind. Ihre eigenen Kinder. Was erstmal nur ungläubiges Kopfschütteln hervorruft ist meiner Meinung nach nicht mehr besonders weit entfernt von dem, was sich bei uns so einbürgert.

Da wird jemand abgemahnt, weil er - bewusst oder unbewusst - bei Qype Falschinformationen zu einem Unternehmen einträgt. Die Begründung liest sich dann so:

"Um etwas Licht in das Dunkel zu bringen: Herr Dr. Schmidt hat ein bestehendes Unternehmen mit der richtigen Adresse, aber mit der Telefonnummer eines unmittelbaren Konkurrenten angegeben. In seiner Bewertung hat er dann ausgeführt, dass das Unternehmen unter neuer Führung stehe… Richtig ist, dass das Konkurrenzunternehmen unter neuer Führung steht, nicht aber das bewertete Unternehmen. Dass es sich mithin um eine Falschinformation handelt, die eindeutig geschäftsschädigend ist, leuchtet wohl jedem ein. Dem Leser wird vorgegaukelt, ein alteingesessenes Unternehmen stehe unter neuer Führung, und wer dort anruft, landet bei einem Konkurrenten… Mit Meinungsfreiheit hat das nichts mehr zu tun…"

Mal abgesehen davon, dass das für sich betrachtet logisch klingt, sollte man die Sache einmal mit gesundem Menschenverstand betrachten, und sich die Frage stellen: ist es denn so schwer, mal kurz in Hamburg bei Qype anzurufen und den Fehler anzumerken? Kann man sich nicht normal aufführen?

Knallerbsenstrauch 2.0 sag' ich nur.

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