Nach Bill Gates hat sich jetzt auch die zweite Lichtgestalt der digitalen Welt, Steve Jobs, gegen die Nutzung von DRM ausgesprochen.

"Die Musikindustrie, argumentiert der Apple-Boss, verkaufe Millionen von CDs ohne DRM. Das seien über 20 Milliarden Songs ganz ohne digitalen Schutz, im Vergleich zu nicht mal 2 Milliarden geschützten Stücken im Online-Verkauf. Jobs kann keinen Vorteil darin erkennen, nur einen Bruchteil der verkauften Musik digital an die Kette zu legen."

Recht hat er. Nachdem mir iTunes eine Weile auf die Ketten gegangen ist, habe ich meine zuletzt gekauften Platten übrigens auch wieder ganz regulär auf CD gekauft. Bei Amazon bestellt, hat man sie auch am nächsten oder übernächsten Tag, der Preis ist oft der gleiche wie bei iTunes - und die Software ist ja so nett, die Platten beim Einlegen sofort zu rippen und in die Bibliothek aufzunehmen, was kaum länger als der Download dauert.

Kommentare

#1 deedee schrieb am Mittwoch, 7. Februar 2007 13:12:00:
Da kann ich nur zustimmen ;-) Zumal man sich die ganzen Probleme mit der Übernahme zwischen verschiedenen PCs und/oder Macs bzw. portablen MP3-Playern spart. iTunes Marketplace ist eigtl. nur nett wenn man mal wirklich auf die Schnelle einen ganz bestimmten Song braucht. Da sind dann 99 Cent kein Problem. Komplette Alben eh nur auf CD zumal man dann auch im jeweils gewünschten Format und der benötigten Qualität rippen kann.
#2 Andreas schrieb am Mittwoch, 7. Februar 2007 17:10:00:
Besteht bei den CDs nicht dei Gefahr, doch Kopiergeschützte zu erwischen?
#3 Thomas schrieb am Mittwoch, 7. Februar 2007 17:19:00:
Ja schon, ist mir aber (kaufe nicht viel) noch nicht passiert. Und wenn, wird das Ding halt wieder zurückgegeben.
#4 André schrieb am Freitag, 9. Februar 2007 09:12:00:
Oder falls sie doch einen Kopiers... ähh... Abspielschutz drauf hat, kann man sie doch rippen.

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