Relativ hohe Wellen schlägt momentan ein Artikel eines Wissenschaftlers aus Neuseeland, Peter Gutmann.
Meine Meinung: Georg hat erstmal Recht, es ist in erster Linie nicht Vista das Problem, sondern DRM an sich. Aber ich muss hier leider auch die gleiche Keule schwingen, wie schon zur Debatte um die kundenfeindlichen Lizenzbedingungen, die in letzter Minute geändert wurden.
Windows ist heute das bestimmende Betriebssystem auf der Welt. Jeder kennt es, jeder nutzt es. Die verschwindend geringe Menge an Linux- und Apple-Jüngern mal beiseite geschoben.
Und so wie ich die Anwender in 15 Jahren kennengelernt habe, ist leider nicht in jedem Fall zwischen Business und privatem Treiben zu trennen. Heißt: das nicht richtig dargestellte Röntgenbild und die dadurch entgangene Lungenmetastase, betrachtet auf einem Vista-Rechner auf dem der junge Assistenzarzt sonst auch surft und ein bisschen Filme schaut, entzieht sich prinzipiell nicht völlig meiner Vorstellungskraft.
Also ist das Ganze eine Bedrohung, über die man so ruhig diskutieren kann. Letztendlich ist aber das Ganze DRM einfach für den Arsch, und Microsoft trotz Monopol und Marktmacht scheinbar auch nicht in der Lage, sich den daran profitierenden Industrien zu widersetzen.
Am Ende ist der Verbraucher und User in jedem Fall der Gelackmeierte. Egal übrigens ob er Produkte von Microsoft oder Apple nutzt.
Und da die Linux-Fraktion seit 10 Jahren einfach nur unfähig ist aus ihrem OS ein Consumersystem zu machen und wohl auf ewig in der Freak- und Serverecke bleiben wird, braucht mir da auch keiner was von Alternativen zu erzählen.
Mahlzeit.