Bei Wikipedia läuft gerade eine Spendenaktion, mehr Infos dazu hier. Neben seinem Wissen kann man auch Geld spenden, um den Betrieb der kostspieligen Infrastruktur am Leben zu erhalten.

Für mich eine sinnvolle Geschichte, denn Web 2.0 Hype hin oder her, Wikipedia hat vieles in den vergangenen Jahren revolutioniert. Ich gehöre noch einer Generation an, die die Offline-Zeit aktiv miterlebt und z.B. für Vorträge in der Schule in die örtliche Bibliothek (!) gegangen ist. All das hat sich mit der Verbreitung des Internets Ende der 90er Jahre immer mehr aufgelöst, und mit Wikipedia ist in den vergangenen Jahren etwas von den Usern selbst geschaffen wurden, das für mich den Inbegriff des Internet verkörpert.

Also, spenden: http://wikimediafoundation.org/wiki/Spenden und dann über Beiträge wie diesen freuen :-).

Kommentare

#1 Komisch schrieb am Samstag, 30. Dezember 2006 03:10:00:
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit die gleiche Schnorrerei. Spenden, von denen meist nichts dort ankommt, wofür es eigentlich gedacht war (die Hochwasseropfer z.B. warten heute noch auf Geld).

Und die, die zu Spenden aufrufen, betrachten ihren Aufruf meist auch schon als Spende und spenden: NIX!

ICH muß für meinen Lebensunterhalt ARBEITEN und für ALLES, was für diese ARBEIT und deren Erhalt notwendig ist, BEZAHLEN.

Spenden? Nein DANKE!
#2 Thomas schrieb am Samstag, 30. Dezember 2006 14:32:00:
Falls es dich beruhigt, ich habe etwas gespendet.
#3 Dirk Schmidt schrieb am Sonntag, 31. Dezember 2006 23:48:00:
Sinnervoller wär's wahrscheinlich, wenn sich das gesamte Wikipedia-Projekt aus Werbung bzw. Gebühren finanzieren würde. Dann müßte jeder Selbstdarsteller - egal ob (selbsternannter) Star, Sternchen, Künstler, Politiker, Kleinstaat, o.w.a.i. - für seinen "ich/wir stehen auch in der Wikipedia"-Mythos bezahlen. Oder halt auf einen Eintrag verzichten. Aber dann hätte Wikipedia nur noch höchstens 20 Prozent ihres derzeitigen Umfangs.

Ich kaufe mir jährlich die Encarta. Sauber recherchiert, ohne Rechtschreibfehler, mit glaubwürdigen geprüften Artikeln, ansprechend und liebevoll umgesetzt. Mit dieser 'Kaufspende' - so bilde ich mir ein - erhalte/schaffe ich vielleicht sogar den einen oder anderen Arbeitsplatz ...

Prost Neujahr!

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