Konfliktlösung auf die einfache Tour

Da ist mir eingefallen, dass ich ein paar Dateien über die Feiertage ganz gerne auf meinem Notebook hätte - aber da ich nun auch gerne flexibel bin, habe ich mich zum ersten Mal, ausgenommen bei Outlook, mit ner einfachen Synchronisation beschäftigt.

Unter Vista ist das nun alles im "Synchronisierungscenter" versteckt, wie es nett übersetzt wurde - konkreter unter der Bezeichnung "Offlinedateien". Das Ganze ist etwas unübersichtlich und nicht sehr intelligent strukturiert, selbst ein Blick in die Hilfe (!) brachte keine Erkenntnis, wo man nun Dateien zur Synchronisierung "freigibt".

Die Erklärung ist denkbar einfach: einfach im Kontextmenü die Datei oder den Ordner anwählen, und dann "Immer offline verfügbar" anklicken. Zack, wenn die Datei nicht gerade von einem Prozess blockiert wird, wird alles automatisch eingerichtet, im besten Fall muss man sich um nichts mehr kümmern.

Das Ganze funktioniert im Prinzip so:

Man wählt ein Netzlaufwerk auf dem die Datei im Netzwerk liegt, das Laufwerk muss man natürlich vorher einbinden. Dann geht man wie oben beschrieben vor um die Datei oder den Ordner offline verfügbar zu machen. Das heißt, dass Vista immer eine lokale Kopie vorhält - ist man nun offline oder nicht mit dem Netzwerkordner verbunden, kann man trotzdem auf ihn, und alle verfügbar gemachten Dateien zugreifen - als wäre man online!

Im Hintergrund synchronisiert Vista fleißig, z.B. beim Verbinden mit dem Netzwerk. Gibt es dabei Probleme, weil etwa die Datei offline lokal und im Netz geändert wurde, und es nun 2 verschieden Versionen gibt, teilt einem das Vista mit, und man kann entscheiden, welche die aktuellere ist. Weitergedacht wäre dann natürlich ein Zusammenfügen nicht schlecht, ähnlich wie es bei Quellcodeverwaltungen im Entwicklerbereich üblich ist ;-).

Fazit: für kleine Sachen wie mein Excelsheet definitiv eine sehr coole Funktion.

Kommentare

#1 Fabse schrieb am Freitag, 15. Dezember 2006 08:54:00:
Wenn du mehr willst, kannst du auch gleich ein SVN auf beiden Systemen einrichten und dann immer fleißig ein- und auschecken.

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